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Gottes Herz schlägt für Mission. Das kann gar nicht anders sein, denn schließlich ist Gott Liebe und möchte Menschen begegnen. Immer und überall. Das gilt in Europa und Afrika, ohne Unterschied in Asien und Amerika. Und genauso wie in Australien auch in Norddeutschland, genauer gesagt: in Hamburg. Auch in unserer Stadt möchte Gott den Menschen begegnen, ihnen in ihren existenziellen Nöten helfen, sie von der Entfremdung von ihm befreien und ihr Leben neu machen, es mit Hoffnung, mit Glauben, mit Liebe füllen. Auch in Hamburg möchte Gott die Dinge verändern, möchte Gott eine gerechte Politik, möchte Gott, dass Armen, Einsamen, Junkies und Obdachlosen geholfen wird. Auch in Hamburg möchte Gott den „Fremden“ Freund werden und ihm Freunde geben. Auch Hamburg ist Missionsfeld. Aber die Welt ist hier nicht zu Ende. Es hat einmal eine Zeit gegeben, da ist in Deutschland eine richtige Missionsbewegung entstanden. Von Jesus ergriffene Menschen sind unter dem Einsatz ihres ganzen Lebens in alle Welt gezogen – und sie haben Spuren hinterlassen, sie haben die Welt ein Stück verändert. Früher. Aber was ist heute? Die Welt hat es nötiger denn je, dass Jesus auf den Plan tritt und die Dinge verändert. Katastrophen, Krankheiten, Kriege – alles rollt in einer unglaublichen Geschwindigkeit über manche Teile dieser Welt hinweg und man hat den Eindruck, völlig hilf- und machtlos daneben zu stehen. Hilflos? Planlos? Machtlos? Bevor Jesus seine Wirkungszeit auf der Erde beendete, teilte er den Christen etwas Entscheidendes mit. Er sagte: ICH HABE ALLE MACHT im Himmel und AUF DER ERDE. AUS DIESEM GRUND geht ihr jetzt in alle Welt und tut das Gleiche, was ich bisher getan habe: Teilt den Menschen mit, dass sie Gott finden können und Gott sie annehmen will. Tauft sie im Auftrag des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Macht sie zu Nachfolgern und lehrt sie alles, was ich euch gelehrt habe. DAS ALLES GEHT, WEIL ICH IN EUCH LEBE. Machtlose Christen? Hilflos daneben stehen? No way! Was Jesus tun konnte, kann er jetzt durch uns tun. Was Jesus war, ist er jetzt in uns. Wozu Jesus beauftragt war, sind wir es jetzt. Hier und jetzt. Wenn wir losgehen und Gottes Liebe in Wort und Tat zu Menschen in aller Welt bringen, dann hat Jesus durch seinen Geist in uns die Möglichkeit, diesen Menschen zu begegnen. Wenn wir einen Menschen für Jesus zu lieben bereit sind, wird das Leben dieses einen Menschen von Jesus berührt. Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Jesus sendet uns, weil er dadurch die Welt verändert. Indem er Herzen von Menschen in allen Nationen mit seiner Liebe erobert, erobert er sich diese Welt zurück und sein Reich wächst. Unser Wunsch und unser Gebet ist es, dass Hunderte (junger) Menschen aus Hamburg diesem Ruf Gottes folgen und in die Spuren Jesu in aller Welt treten. Als Pioniere, als Liebende, als Helfende, als Predigende. Als Menschen, die mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Gaben, aber vor allem mit ihrem Glauben und ihrer Hingabe Gott ehren und ihm ihr Leben zur Verfügung stellen und bereit sind, *Botschafter anstelle von Jesus zu sein und Menschen zu ihm zu rufen (*vgl. 2Kor 5,20).
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