Die Vorbereitungen für den mission-net Kongress 8.-13.04.2009 laufen an. Sehen wir uns bei der Aktionsfläche am Christival? Infos unter www.mission-net.org
In Anerkennung des gemeinsamen Auftrags „Mission“ (Matth 28: 18-20), Gemeinschaft und Einheit suchen (Joh 17: 23), gemeinsame Interessen bearbeiten (Spr. 15: 22), und den Herrn darum bitten, Hamburg wie einst Jerusalem zu einem Ausgangspunkt Seiner Botschaft für die Welt zu machen (Apgesch. 1: 8).
Zu diesem Zweck will das Missionsforum Hamburg
…Menschen, die in christlichen Gemeinden und Werken mit kulturübergreifender Mission zu tun haben, zusammenbringen für Austausch und Gebet.
…ein Katalysator sein für gemeinsame Projekte und Zusammenarbeit.
…das Thema Weltmission – den Herzschlag Gottes – unter den Christen in Hamburg (und Norddeutschland) wieder stärker in den Mittelpunkt rücken.
…ein Netzwerk an Menschen, Informationen, Veranstaltungen, Erfahrungen und Infrastrukturen bilden, von dem alle profitieren können.
…Konzepte und Material, Schulungen und Seminare, Referenten und praktische Hilfe für Gemeinden und Einzelne anbieten, um für Mission zu mobilisieren.
Das Missionsforum Hamburg möchte folgende Zweige aufbauen:
Runder Tisch (2x jährlich): Offene Treffen für Missionsleiter aus Werken und Missionskreisleiter/-pastoren aus Gemeinden sowie Missionaren und Interessierten zur Information, zum Austausch und Gebet sowie als Ideenbörse.
Arbeitsgruppen zur Umsetzung der verschiedenen Ziele (Treffen jeweils nach Bedarf): Arbeitsgruppe Islam Arbeitsgruppe Internet / Datenbank (Material / Termine von Veranstaltungen, Einsätzen) Arbeitsgruppe PR (Gesamtauftritt, Werbung Flyer+Internet etc.) Arbeitsgruppe für gemeinsame Veranstaltungen Arbeitsgruppe Konzepte für Gemeinden
Teamtreffen (nach Bedarf, 4x jährlich): Regelmäßige Treffen der Arbeitsgruppenleiter zum Austausch und der weiteren Planung
Für viele dieser Bereiche gibt es noch keine Verantwortlichen. Wenn jemand sich durch diese Vision anstecken lässt und uns helfen möchte, ist er herzlich willkommen, mit uns in Kontakt zu treten.
Wir stehen als Missionsforum Hamburg noch sehr am Anfang, aber unser Glaube ist da, dass Gott dieses Forum gebrauchen wird, damit von Hamburg aus wieder mehr Missionare in die Welt ziehen.
Wir beten, dass Hunderte von jungen Menschen sich von Gott rufen und senden lassen.
Warum stehen Leute hinter dieser Vision von dem Missionsforum Hamburg?
Ich freue mich total, dass es das Missionsforum Hamburg nun gibt und es immer mehr an Konturen gewinnt.
Nicht nur weil ich selbst einige Jahre im Ausland gearbeitet und es sehr zu schätzen gelernt habe, in unterschiedlichsten Teams, auch aus unterschiedlichen Werken, zusammen zu arbeiten, sondern auch, weil ich glaube, dass Gott diese junge Generation nochmals ganz neu herausfordert, sich für die Welt einzusetzen. Ich möchte daran mithelfen, dass eine Gebets- und Missionsbewegung unter jungen Menschen aus Deutschland entsteht und die Welt mit verändert. Oldies sind aber auch willkommen!
Evi Rodemann
Jugenddiakonin der Anskar-West und Leiterin der Ev. Jugendallianz Hamburg
Warum wir beim Missionsforum dabei sind
Ganz einfach – Gott wird in Hamburg etwas Großes tun und wir wollen dabei sein! Außerdem wollen wir als Missionsgesellschaft unseren Teil dazu beitragen, dass in Hamburg selbst viel geschieht, aber auch dass es wirklich dazu kommt, dass Hunderte junge Hamburger Christen mit einem brennenden Herzen für Jesus in die ganze Welt ziehen und IHN bis an die Enden der Erde tragen. Wir wünschen uns, dass Gemeinden nicht durchschnittlich und selbst(un)zufrieden vor sich hin dümpeln, dass Christen sich nicht nur um sich selbst drehen, sondern *erfassen, wie unergründlich groß Gott ist, wie unglaublich spannend seine Berufung für jeden Einzelnen ist, wie unfassbar groß die Belohnung ist, die Gott dafür geben will, und wie überragend riesig die Kraft ist, die er für die Ausführung zur Verfügung stellt – holt selbst Tote aus dem Grab (*vgl. Eph 1,16ff).
Die Vernetzung von Missionswerken, die in Hamburg arbeiten, gemeinsame Aktionen und nicht zuletzt das Gebet für Hamburg und für Mission trägt dazu bei. Gemeinsam sind wir stärker, können gegenseitig von Erfahrungen lernen, uns unterstützen, Ressourcen gemeinsam nutzen und wissen besser Bescheid. Gemeinsam können wir Hamburger Christen und Gemeinden ein breiteres Angebot an Missionsreisen, Kurzeinsätzen, missionsbezogenen Schulungen usw. anbieten – und nicht zuletzt diese Website, auf der man zentral alles Wissenswerte und Aktuelle rund um Mission in und aus Hamburg erfahren kann!
Wir träumen davon, dass nicht nur einzelne Leute auf einzelne Kurzeinsätze gehen, sondern so viele junge Leute wie möglich einmal in Mission reinschnuppern und in dieser Zeit selber von Gott berührt werden. Wir träumen davon, dass Gott im Leben vieler dieser Kurzzeit-Einsätzler konkrete Berufungen ausspricht und sie dann langfristig in die verschiedensten Ecken der Erde schickt und effektiv benutzt, um die Welt in seinem Sinn zu verändern.
Warum wir dabei sind – wir möchten so effektiv wie möglich sein. Und die Angebote und Möglichkeiten, die wir haben, so vielen wie möglich zur Verfügung stellen. Und wir wollen sehen, wie Hamburg sich verändert – und das beginnt ganz bestimmt bei den Christen dieser Stadt und ihrer Hingabe. Und damit wollen wir auch bei uns selber anfangen.
Gottes Herz schlägt für Mission. Das kann gar nicht anders sein, denn schließlich ist Gott Liebe und möchte Menschen begegnen. Immer und überall. Das gilt in Europa und Afrika, ohne Unterschied in Asien und Amerika. Und genauso wie in Australien auch in Norddeutschland, genauer gesagt: in Hamburg. Auch in unserer Stadt möchte Gott den Menschen begegnen, ihnen in ihren existenziellen Nöten helfen, sie von der Entfremdung von ihm befreien und ihr Leben neu machen, es mit Hoffnung, mit Glauben, mit Liebe füllen. Auch in Hamburg möchte Gott die Dinge verändern, möchte Gott eine gerechte Politik, möchte Gott, dass Armen, Einsamen, Junkies und Obdachlosen geholfen wird. Auch in Hamburg möchte Gott den „Fremden“ Freund werden und ihm Freunde geben. Auch Hamburg ist Missionsfeld.
Aber die Welt ist hier nicht zu Ende. Es hat einmal eine Zeit gegeben, da ist in Deutschland eine richtige Missionsbewegung entstanden. Von Jesus ergriffene Menschen sind unter dem Einsatz ihres ganzen Lebens in alle Welt gezogen – und sie haben Spuren hinterlassen, sie haben die Welt ein Stück verändert. Früher. Aber was ist heute? Die Welt hat es nötiger denn je, dass Jesus auf den Plan tritt und die Dinge verändert. Katastrophen, Krankheiten, Kriege – alles rollt in einer unglaublichen Geschwindigkeit über manche Teile dieser Welt hinweg und man hat den Eindruck, völlig hilf- und machtlos daneben zu stehen.
Hilflos? Planlos? Machtlos?
Bevor Jesus seine Wirkungszeit auf der Erde beendete, teilte er den Christen etwas Entscheidendes mit. Er sagte: ICH HABE ALLE MACHT im Himmel und AUF DER ERDE. AUS DIESEM GRUND geht ihr jetzt in alle Welt und tut das Gleiche, was ich bisher getan habe: Teilt den Menschen mit, dass sie Gott finden können und Gott sie annehmen will. Tauft sie im Auftrag des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Macht sie zu Nachfolgern und lehrt sie alles, was ich euch gelehrt habe. DAS ALLES GEHT, WEIL ICH IN EUCH LEBE.
Machtlose Christen? Hilflos daneben stehen? No way! Was Jesus tun konnte, kann er jetzt durch uns tun. Was Jesus war, ist er jetzt in uns. Wozu Jesus beauftragt war, sind wir es jetzt. Hier und jetzt.
Wenn wir losgehen und Gottes Liebe in Wort und Tat zu Menschen in aller Welt bringen, dann hat Jesus durch seinen Geist in uns die Möglichkeit, diesen Menschen zu begegnen. Wenn wir einen Menschen für Jesus zu lieben bereit sind, wird das Leben dieses einen Menschen von Jesus berührt. Nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Jesus sendet uns, weil er dadurch die Welt verändert. Indem er Herzen von Menschen in allen Nationen mit seiner Liebe erobert, erobert er sich diese Welt zurück und sein Reich wächst.
Unser Wunsch und unser Gebet ist es, dass Hunderte (junger) Menschen aus Hamburg diesem Ruf Gottes folgen und in die Spuren Jesu in aller Welt treten. Als Pioniere, als Liebende, als Helfende, als Predigende. Als Menschen, die mit ihren Stärken und Schwächen, mit ihren Gaben, aber vor allem mit ihrem Glauben und ihrer Hingabe Gott ehren und ihm ihr Leben zur Verfügung stellen und bereit sind, *Botschafter anstelle von Jesus zu sein und Menschen zu ihm zu rufen (*vgl. 2Kor 5,20).